Mit der Eröffnung seines neuen Standorts in Karlsruhe setzt das SRH Berufliche Trainingszentrum Rhein-Neckar (BTZ) ein klares Zeichen für die Stärkung der regionalen Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen. Das SRH Berufliche Trainingszentrum Karlsruhe erweitert gezielt das Angebot der beruflichen Rehabilitation und reagiert auf den wachsenden Bedarf mit Fokus auf moderne Arbeitswelten sowie professionellem beruflichen und psychosozialen Coaching beim Wiedereinstieg ins Arbeitsleben.
Bereits seit Oktober 2025 werden am zentral gelegenen und gut erreichbaren Standort erste Rehabilitanden betreut. Auf rund 1.300 Quadratmetern bietet das SRH BTZ Karlsruhe ein breites Spektrum an Maßnahmen – von Assessments bis zu Integrationsmaßnahmen – und schafft damit vielfältige Perspektiven für unterschiedliche Bedarfe. Seit dem Start verzeichnet der Standort eine hohe Nachfrage. Im Rahmen der regelmäßig stattfindenden Informationsveranstaltungen erhalten Interessierte über das BTZ und dessen Angebote einen guten Einblick.
Die hellen, modern ausgestatteten Räumlichkeiten sind konsequent auf flexible Lern- und Arbeitsformen ausgerichtet und nach dem innovativen Lernmodell CORE (Competence Oriented Research and Education) der SRH gestaltet. Mobiles Mobiliar, elektrisch verstellbare Arbeitsplätze und digitale Ausstattung ermöglichen es den Rehabilitanden, verschiedene Arbeitssettings kennenzulernen und neue Formen der Zusammenarbeit im Sinne von „New Work“ zu erleben. Besondere Akzente setzen der technisch hochwertig ausgestattete IT- und Medienraum, unter anderem mit Drohne für Film- und Fotoaufnahmen, sowie ein Multifunktionsraum mit 3D-Drucker. Hier entstehen nicht nur Projekte, sondern neue Fähig- und Fertigkeiten: praxisnah, kreativ und zukunftsorientiert.
„Mit diesem Standort schaffen wir einen weiteren Ort, an dem Menschen neue Perspektiven entwickeln und ihren Weg zurück ins Berufsleben aktiv gestalten können“, betonte Geschäftsführer Franz-Thomas Gann im Rahmen der Eröffnung. Geschäftsführer Patrick Braun unterstrich u. a. wie wertvoll und sinnhaft die Arbeit in der beruflichen Rehabilitation ist. Der Aufbau des Standorts habe dabei bewusst Zeit in Anspruch genommen: „Wir wollten nicht irgendeinen Ort – sondern den richtigen.“, so Franz-Thomas Gann.
Auch seitens der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg wurde die Bedeutung des neuen Angebots hervorgehoben. Die verlässliche Zusammenarbeit und die Qualität der Arbeit des SRH Beruflichen Trainingszentrums Rhein-Neckar würden seit Jahren geschätzt. Der Standort Karlsruhe schließe eine wichtige Versorgungslücke und setze „einen weiteren Peak“ in der gemeinsamen Arbeit, so Thorsten Scheurer (Abteilung Sozialmedizinischer Dienst/Reha-Management).
Bürgermeister Ludwig Sauer (Stadt Wiesloch, Gesellschafter des SRH BTZ Rhein-Neckar) unterstrich ebenfalls die Bedeutung des neuen Standorts. In seinem Grußwort griff er die Anfangsbuchstaben des BTZ‘s auf und verband sie mit zentralen Werten wie Begegnung, Bildung, Teilhabe, Team, Zukunft, Zusammenarbeit und Zusammenkommen – als Sinnbild für das Selbstverständnis des SRH Beruflichen Trainingszentrums Rhein-Neckar.
Die Bürgermeisterin der Stadt Karlsruhe, Yvette Melchien, hob die gesellschaftliche Relevanz hervor: „Psychische Gesundheit treibt uns alle um“. Sie zeigte sich dankbar für die Erweiterung des regionalen Netzwerks und die Stärkung der lokalen Infrastruktur.
Innerhalb des SRH-Konzerns wurde die Eröffnung des SRH BTZ Karlsruhe ebenso als bedeutender Schritt gewertet. Der Bedarf an entsprechenden Maßnahmen, Menschen auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben zu unterstützen, sei ungebrochen, betonte Simon Ruf, Geschäftsführer der SRH Bildung GmbH (Gesellschafter des SRH BTZ Rhein-Neckar). Umso mehr bedankte er sich für den Mut und wünschte dem BTZ Karlsruhe viel Erfolg.
Die Standortleiterin des SRH BTZ Karlsruhe Annemone Feike bedankte sich für das zahlreiche Erscheinen und hob die Beteiligung der Rehabilitanden bei der Eröffnungsfeier hervor. Das zeigt, worum es im SRH BTZ Karlsruhe geht: Verständliche Wissensvermittlung und Teilhabe am Arbeitsleben.
Im Anschluss an die offizielle Eröffnung erhielten die Gäste bei einem Rundgang Einblicke in die verschiedenen Bereiche – vom IT- und Medienraum über die Kreativwerkstatt bis hin zum Multifunktionsbereich. Der Tag klang bei persönlichen Gesprächen und einem gemeinsamen Imbiss aus.



