Mitten im Sommer feierte das BTZ München sein 20-jähriges Bestehen im Oberangertheater. Zu den zahlreichen Gästen zählten Vertreter:innen der Leistungsträger, Kliniken, psychotherapeutischen und fachärztlichen Praxen, sozialen Einrichtungen und sozialpsychiatrischen Dienste sowie der Landeshauptstadt München, verschiedener Gesundheits- und Wirtschaftsverbände, der SRH Holding und des Beruflichen Trainingszentrums Rhein-Neckar. Auch Mitarbeiter:innen und Teilnehmer:innen des BTZ München nahmen an der Jubiläumsveranstaltung teil. Als weitere Ehrengäste wurden Dr. Alfred Meier, Gründer des ersten BTZ in Deutschland in Wiesloch 1980 und Geschäftsführer bis 2006, sowie Heiko Kilian, ehemaliger Geschäftsführer des BTZ Rhein-Neckar 2006-2019, begrüßt.
Durch das Rahmenprogramm führte Jeanne Turczynski vom Bayerischen Rundfunk. Nach der Begrüßung durch Oliver Langisch, Standortleiter des BTZ München, richteten Franz-Thomas Gann und Patrick Braun, Geschäftsführer des Beruflichen Trainingszentrums Rhein-Neckar, Beatrix Ratzinger, Regionalleiterin Bayern der Deutschen Rentenversicherung Bund, Ludwig Sauer, Bürgermeister der Stadt Wiesloch, sowie Simon Ruf, Geschäftsführer der SRH Bildung, ihre Grußworte an die Gäste. Dabei würdigten sie insbesondere die langjährige Kontinuität, die hohe Ergebnisqualität, das große Engagement und die ausgeprägte Kundenorientierung des Münchner Teams.
Anschließend gewährte ein von Daniel Cammarota (Mitarbeiter BTZ München) gemeinsam mit einem Teilnehmenden entwickelter Kurzfilm vielseitige und dynamische Einblicke in einen typischen Tag der beruflichen Rehabilitation im BTZ München – aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet.
Ein weiterer Höhepunkt war die Podiumsdiskussion zum Thema „Umgang mit psychischen Erkrankungen in der Arbeitswelt“. Daran beteiligten sich Andrea Persau aus dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement der Siemens AG, ein Teilnehmender des BTZ München, Dr. Edgardis Garlin, Vorständin des Zentrums für kindliche Mehrsprachigkeit, sowie Christian Lell, ehemaliger Fußballprofi des FC Bayern München.
Im anschließenden persönlichen Gespräch mit Jeanne Turczynski berichtete Christian Lell eindrucksvoll von den Herausforderungen seines Lebens als Profifußballer, seiner psychischen Erkrankung und seinem Weg durch die gesundheitliche Rehabilitation. Offen schilderte er zudem, wie es ihm gelang, wieder zu seiner persönlichen Mitte und zu neuer gesundheitlicher Stabilität zu finden.
Im Anschluss nutzten die Gäste die Gelegenheit, bei einem gemeinsamen Imbiss miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung machte eindrucksvoll deutlich, dass sich das BTZ München in den vergangenen 20 Jahren als feste Größe und verlässlicher Partner in der beruflichen Rehabilitation von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen in der Region München etabliert hat.
